Laborabzuege Hendelkens
Laborabzug Hendelkens
Laborabzüge Hendelkens Ausführungen

Vorschriften für den Laborabzug

Um die Sicherheit in Laboratorien gewährleisten zu können, müssen einige Vorschriften und Normen beim Aufbau berücksichtigt werden. Ein Laborabzug sorgt nur dann für ausreichende Sicherheit während der Arbeiten in Laboratorien, wenn dieser den EN 14175 Normen entspricht. Im Zuge von technischen Prüfungen werden hierfür auch die Einströmgeschwindigkeit, die Robustheit des Rückhaltevermögens, das Luftaustauschvermögen sowie der Druckverlust begutachtet.

Laborabzug mit Raum- oder Frischluftzufuhr

Laborabzüge gibt es in verschiedenen Ausführungen. Es besteht die Möglichkeit, einen Laborabzug mit Raumluftzufuhr oder einen mit kombinierter Frisch- und Raumluftzufuhr zu wählen. Unterschiede bestehen in der Art des Aufbaus sowie in der Funktionsweise. Laborabzüge bestehen in der Regel aus einem Oberteil mit Seiten-, Rück- und Prallwänden, einem Absauggitter, einer Blende sowie einem Sicherheitsglas-Schiebefenster, das sich im Vordergrund befindet. Die Materialien für die einzelnen Teile können Keramik, PP oder eine beschichtete Holzausführung sein, wobei dies die Standardausführung ist. Der Oberteil des Abzugs schließt waagrecht mit dem Ausschnitt und einer Glasabdeckung ab. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Beleuchtung zu installieren.

Einsatzbereich von einem Laborabzug

Jedes Laboratorium muss über einen geeigneten Laborabzug verfügen. Zu den typischen Einsatzbereichen von Laborabzügen gelten hauptsächlich Laboratorien der chemischen und pharmazeutischen Industrie, aber auch in Universitäten und Forschungszentren, in welchen es Laboratorien gibt, gehört ein Laborabzug zur Grundausstattung. Hauptaufgabe des Laborabzugs ist in erster Linie die pneumatische Volumenstromregelung. Dadurch kann gewährleistet werden, dass durch eine bestimmte Absaugmenge auch beim Ausbruch von Giftstellen ein festgelegter Grenzwert nicht überschritten wird. Dies soll mit möglichst wenig Luft erreicht werden, was dadurch gelingt, dass ein entsprechender Strömungssensor eingebaut wird.

Laborabzüge Standardausführungen


Nach EN 14175 in den Rastergrößen 1200 / 1500 / 1800 mm, ( Sondergrößen auf Anfrage ).

Die Oberteile bestehen aus vollen Seitenwänden, mit einer Rückwand mit davorgesetzter Prallwand in Trespa-Massivplatte, mit oberem Absauggitter aus PVC, vorderer Blende sowie Sicherheitsglas-Schiebefenster in der Vorderfront.

Bei allen Abzugsoberteilen können bezüglich des Arbeitsraumes ebenfalls als Variante die seitenwände mit Keramik, PP oder in Standart beschichteter Holzausführung ausgeführt werden.

Die Abzugsoberteile enden jeweils mit einer waagerechten Decke mit Ausschnitt und Glasabdeckung, über die eine komplette Beleuchtungseinrichtung installiert wird.

Das Sicherheitsglas-Schiebefenster ist nach den Richtlinien für Laboratorien ausgeführt, d.h. das Schiebefenster besteht aus einem vertikalem Schiebefenster sowie zusätzlichen unteren Querschiebern, ebenfalls aus Sicherheitsglas. Die untere Griffleiste ist mit einem Strömungsprofil versehen.

Das Schiebfenster ist an kunststoffummantelten VA-Seilen aufgehängt, über Kunststoff-Umlenkrollen laufend und mittels Gegengewicht ausbalanciert.

Abluft:
Oberhalb der Abzugsschrankdecke ist ein PVC-Querschnitt von 200 x 200 mm angeordnet, einschließlich unten eingearbeiteten Stutzen in Verbindung mit der Prallwand sowie oberem Stutzen, zur weiteren Abluftführung.

Elektorinstallationen:
Die Abzugsschränke werden vollständig verdrahtet geliefert, so dass bauseits nur der Hauptanschluss durchgeführt werden muss. Ausgenommen hiervon sind Ventilatoren-Tasten und Motor-Schutzschalter.